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Nach dem Zweiten Weltkrieg waren im Gefängnis knapp
1.000 Männer inhaftiert. 1948/49 wurde eine Abteilung für weibliche
Gefangene eingerichtet. 1950 kamen etwa 1.200 in Sachsenhausen internierte
und von der Sowjetischen Militäradministration abgeurteilte Frauen
nach Hoheneck. 1951 wurde dann das Gefängnis offiziell zum Frauengefängnis
erklärt. Damit begann die Geschichte des berüchtigtsten Frauenzuchthauses
im deutschsprachigen Raum.
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